Isabel Viramo von Roon

Meine Ausbildung

Die fachliche Grundlage meiner therapeutischen Arbeit ist eine 3½ - jährige Ausbildung zur integrativen Gestalttherapeutin am Therapeutischen Institut Berlin. Das beinhaltet auch die Ausbildung zur Spirituellen Beraterin.

Zudem habe ich eine 3-jährige Zusatzausbildung in Somatic Experiencing (SE), einer körperorientierten Traumatherapie nach Dr. Peter Levine als Somatic Experiencing Practitioner abgeschlossen.

Im letzten Jahr habe ich eine Fortbildung in SEI - Somatische Emotionale Integration bei Dami Charf zum Thema "Entwicklungstrauma und frühe Verletzungen erkennen und heilen" gemacht.

Meine Herzensbildung durch langjährige Übung in Meditation und durch ehrenamtliche Hospizarbeit qualifiziert mich zusätzlich für die therapeutische Tätigkeit.

Die rechtliche Grundlage meiner Arbeit ist die "Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung - begrenzt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz“, Ausbildung bei Christoph Mahr.  

Buddhistische Meditation

Die Übung der Meditation bringt uns in Kontakt mit uns selbst, mit unserem Körper und den Gefühlen. Wir bemühen uns um Ruhe und Sammlung und machen die Erfahrung, dass wir nicht auf alles, was wir wahrnehmen, sofort reagieren müssen. So lernen wir, freundlich und wohlwollend mit uns und anderen umzu­gehen. Nach und nach werden wir die Wirklichkeit erkennen, verstehen und annehmen und entwickeln heitere Gelassenheit. 

Ich habe vor vielen Jahren die buddhistischen Meditationstechniken als Kraftquellen für mich entdeckt. Meditation ist eine wunderbare Möglichkeit, um Achtsamkeit und Bewusstheit zu entwickeln, Bedingungen für inneres Wachstum. Wir lernen, unseren Geist zu beruhigen, uns auszurichten und immer wieder unsere Vorstellungen davon fallen zu lassen, wie die Dinge sein sollten. Wir können lernen, uns dem eigenen Erleben wohlwollend zuzuwenden, dem gegenwärtigen Moment und so auch anderen Wesen. Und wir können in kontemplativen Übungen lernen, unser Denken als Mittel zur Heilung zu nutzen.

Mein erster Lehrer war in den 80-er Jahren der indische Guru Bhagwan Shree Rajneesh, Osho. Das war ein großes Abenteuer!

Über 12 Jahre lang habe ich später im Lotos Vihara Zentrum unter der Leitung von Dr. Wilfried Reuter praktiziert und dort unterschiedliche Meditationsgruppen angeleitet. Ich danke ihm für seine Unterstützung.

Seit 2011 studiere ich unter der Anleitung von Tan Ajahn Piyadhammo im kleinen Kloster Wat Sacca systematisch den Ursprungsbuddhismus und lebe nach den ethischen Grundwerten.

Regelmäßige und kontinuierliche innere Arbeit kann nach und nach alte Verknotungen lösen und uns zu unseren Qualitäten von Güte und Mitgefühl führen.

www.dharma.de

Ehrenamtliche Sterbebegleitung

Neben meiner therapeutischen Tätigkeit begleite ich seit vielen Jahren Menschen, die unheilbar erkrankt sind, in ihrer letzten Lebensphase. Auch hier geht es darum, den betroffenen Menschen einen inneren Raum anzubieten, in dem alles sein darf, in dem sich alles zeigen darf, liebevoll jede Angst und jede Verzweiflung anzunehmen.

Es geht darum, auszuhalten was geschieht, zu bleiben, wenn andere sich abwenden. Vielleicht können noch offene Enden aufgenommen werden, Beziehungen geklärt werden, wenn nicht im Außen, so doch zumindest innerlich, möglicherweise kann so ein friedlicher Abschied unterstützt werden.

Auch für die Angehörigen kann ein offenes Ohr, eine Gesprächspartnerin, die nicht urteilt und bewertet, in dieser schwierigen Zeit hilfreich sein.

Die Auseinandersetzung mit Tod und Sterben ist auch auf dem Buddhistischen Übungsweg ein zentrales Element. Wir kommen an dieser existenziellen Auseinandersetzung nicht vorbei und nach meiner Erfahrung steckt die Angst vor dem Tod hinter vielen anderen Ängsten, die das Leben massiv einschränken können. Die Erfahrungen aus der Sterbebegleitung sind und waren wesentliche transformative Elemente meines persönlichen Entwicklungsweges, hin zu mehr Angstfreiheit.

Hospiz des Nachbarschaftsheims Schöneberg

ReSource Projekt /-Training

Ich habe als Meditationslehrerin an einem spannenden und wichtigen Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig, teilgenommen: am ReSource Projekt. Hier wurde wissenschaftlich untersucht, welche Auswirkungen die systematische Übung von Ruhe und Herzensgüte auf das menschliche Verhalten und zahlreiche physiologische Funktionen hat.

Das Projekt fand seine Fortführung im ReSource-Training .